Der Anlass

Marktplatz um 18..
Marktplatz um 18..

Die Bewidmung Rüthen mit städtischem Recht erfolgte am 29. September 1200 durch den Kölner Erzbischof Adolf I. von Altena.

Dieses Jubiläum nahm der Förderverein in Zusammenarbeit mit der Rüthener Bevölkerung zum Anlass, ein Fest vorzubereiten, welches die Geschichte Rüthens wiederspiegeln sollte.

 

Nach dreijähriger Vorarbeit war es endlich so weit. Alle warteten auf den 25. August und den Startschuß. Im Drehbuch stand es schwarz auf weiß.

Freitag, der 25. August 2000

Das Hachtor
Das Hachtor

Strahlender Sonnenschein ließ die festlich geschmückte Stadt noch festlicher erscheinen. Alles war bestens vorbereitet.

Die Werbetrommel, unter anderem unser Maskottchen der kleine Rüthener Plüsch-Esel, hatte gefruchtet.

"Der Förderverein Heimatpflege und traditionelles Brauchtum Rüthen e. V." hat mich zum Maskottchen der Feierlichkeiten zur 800 Jahrfeier der Stadt Rüthen im Jahr 2000 ernannt.

Die Kinder der Rüthener Grundschulen und Kindergärten waren beauftragt, für mich einen Namen zu finden.

 

Rolandus von Ruodino

mit Halstuch und Werbeträger
mit Halstuch und Werbeträger

Aus über 250 Vorschlägen wurde ich auf den wohlklingenden Namen "ROLANDUS von RUODINO" getauft.

Ruodino ist wohl der älteste Name für Rüthen und bedeutet soviel wie Rodung.

Rolandus von Langenstrut wurde erstmals im Jahr 1282 als Bürgermeister der Stadt erwähnt.
Und somit bin ich in der heutigen Umgangssprache der

"Roland von Rüthen"

 

 

Des Esels Werbespruch lautet:

 

Mein Halstuch ein Kalender ist
und im Jahr 2000 es nicht vergißt,
was man gegründet, nach römischer Manier,
denn MCC steht für 1200 hier.

 

Gefeiert wird dann ganz bewußt
vom 25. bis 27. August.

 

Die Jubilarin freut sich dann,
weil sie auf 800 Jahre zurückblicken kann.