Die Belagerung

Menschenmassen bewegten sich aus allen Richtungen
kommend dem Festplatz "Soestweg / Stadtmauer" zu.

Dem Festausschuß und allen Beteiligten die die Eröffnungs- feier vorbereitet hatten verschlug es die Sprache beim Er-blicken der unerwartet vielen Gäste, die dieses Spektakel miterleben wollten.

 

 

Ein Blick über die Mauer

 

Im Tal  hatten kriegerische Horden schon am Vortag und während der Nacht eine Belagerungsfestung bezogen und drohten die Stadt zu erstürmen.

Der Hexenprozess

Beim Betrachten des Hexenturms und der dort geschaffenen Kulisse wurde man in das 16. Jahrhundert zurück versetzt und man konnte ahnen, was dort für ein schauriger Prozess aufgeführt werden sollte.

Ca. 5000 Gäste erwarteten nun das Start-zeichen, welches den Dingen ihren Lauf geben sollte. Spannung und Erwartung pur.

Die Schläge der Turmuhr hatten gerade die 17. Stunde des Tages angegeben, da läuteten von beiden Kirchtürmen die Festtagsglocken dem Herrn zum Dank und eröffneten damit das Stadtfest.

Die Geschichte der Grete Adrian nach einer wahren Begebenheit im Jahre 1655.

Gespielt und gekonnt in Szene gesetzt von den Mitgliedern der Karnevalsgesellschaft Rüthen.

Mit dieser Inszenierung wurde auf die Willkür der Hexenverfolgung hingewiesen, die allein in Rüthen 165 Männern und Frauen das Leben kosteten.

 

Sturmangriff auf Rüthen

Kennt man die Stadt und deren Geschichte, so könnte man sagen, ja so oder so ähnlich könnte es gewesen sein, damals als....

Die Belagerung war den Stadtwächtern nicht entgangen. So wurde durch das Leuten der Kirchenglocken gleichzeitig die Bürgerwehr gerufen.

Filmreif in Szene gesetzt von den Jungschützen als Belagerer, den Bürgerschützen und der Kameradschaft ehemaliger Soldaten als Verteidiger, unterstützt von den Böllerschützen, Jagdhornbläser und Trommler Corps.

 

Ein Schauspiel mit über 200 Darstellern, die das Publikum begeisterten.

Das Schlachtfest oder der Siegesschmaus

Die Schlacht war gewonnen, der Feind abgewehrt, da feiert man in Rüthen, wie es sich seit Generationen gehört.

Ein historisches Fest in historischer Tracht hat Akteure und Gäste hungrig gemacht.

Geschmückt und dekoriert war der Festplatz vom allerfeinsten, Speisen und Getränke vom aller Reinsten.

Gekocht und gebacken wurd nach Omas Rezepten. Das es "ALLEN" geschmeckt hat war den Helfern schnell klar, denn im Handumdrehen war nichts mehr da.

 

 

Gefeiert wurd noch bis tief in die Nacht. So hat der Freitagabend "ALLEN" Freude gemacht.